Gold als Geldanlage

Wer sein Geld in Gold anlegt, wähnt sich in der Regel auf der sicheren Seite. Das Edelmetall scheint gerade in Krisenzeiten der „sichere Hafen“ zu sein, in dem man sein Vermögen zwar nicht unbedingt durch satte Renditen in die Höhe schrauben, aber zumindest den Wert der eigenen Anlage verteidigen kann. Die Erklärung dafür ist mehr als einfach: Gold ist ein begrenztes und zugleich begehrtes Edelmetall. Dies bedeutet, sein Preis rutscht nicht unter eine gewisse Untergrenze, die sich schon allein dadurch ergibt, dass durch das goldverarbeitende Handwerk (zum Beispiel Schmuckmacher) eine regelmäßige Nachfrage besteht. Aber wie kann man sein Geld eigentlich in Gold anlegen?

Die physische Goldanlage
Wer sein Geld in Gold investieren möchte, hat zwei Möglichkeiten: Entweder, er entscheidet sich für die physische Variante oder das Wertpapier-Verfahren. Physisch bedeutet, dass man tatsächlich das Edelmetall ankauft: Gängig erwirbt man dabei Goldbarren. Entscheidend für den Preis ist das Gewicht der Barren. Dieses wird meistens in Unzen angegeben. Eine Unze hat ein Gewicht von 31,1035 Gramm. Alternativ kann man auch in Münzen investieren: Zu unterscheiden sind Sammler- und Anlagemünzen. Sammlermünzen verraten schon durch den Namen, wobei es sich handelt. Sie sind teurer, doch im Wert stabiler. Beliebte Anlagemünzen sind der südafrikanische Krügerrand und der American Eagle aus den USA.

Die Goldanlage über Wertpapiere
Man muss nicht notgedrungen in Gold direkt investieren, sondern kann auch den indirekten Weg über Wertpapiere gehen. In Frage kommen diesbezüglich Goldfonds, Goldzertifikate, Goldoptionen und Aktien von Goldminen. Das indirekte Investment hat seine Vor- und Nachteile. Man ist zum Beispiel nicht mehr derart abhängig von den Schwankungen des Goldpreises. Wer in einen Fonds investiert, der weiß, dass dieser nur dann kaufen bzw. verkaufen wird, wenn die Goldpreisentwicklung dies nahelegt. Wer Optionsscheine auf Gold hat, zieht diese nur dann, wenn der Preis auf dem richtigen Niveau ist. Auf der anderen Seite besteht aber das Risiko eines Totalverlusts. Hält man Aktien von einer Firma, die Goldminen ausbeutet, aber eingestehen muss, dass in diesen nichts mehr des wertvollen Edelmetalls zu finden ist, der kann seine ganze Anlage verlieren. Detailliert über die Eigenschaften dieser Anlageformen kann man sich auf Investor-Verlag.de informieren.

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