Gasverbrauch: Entwicklung und Vorkommen

Gasverbrauch: Entwicklung und Vorkommen

Der Verbrauch von Gas unterscheidet sich von Haushalt zu Haushalt. Bei unachtsamem Umgang mit der eigenen Energieversorgung kann die Rechnung schnell steigen, vor allem im Winter, wenn die Außentemperatur sinkt. Die Gasförderung wird auf Grund der zur Neige gehenden Gasfelder in der Nord- und Ostsee in den nächsten zwanzig Jahren immer weiter sinken. Die Prognosen über den Verbrauch gehen allerdings stark auseinander und teilen nur die Ansicht, dass der Verbrauch nicht sinken wird.

Faktoren und Prognosen

Seit 1992 ist der Verbrauch von Gas in der europäischen Union bis 2006  um ca. 40% gestiegen, wohingegen Kohle als Energieträger immer weniger genutzt wird. Trotz einer Preissteigerung von teilweise 300% ist der Verbrauch von Gas gestiegen, weil es als umweltfreundliche Alternative zu den bisherigen konventionellen Trägern gilt. Prognosen, die den Verbrauch von Gas bis 2030 vorhersagen ermitteln wollen, gehen von einer Steigerung von bis zu 40%-50% aus. Gleichzeitig wird aber die Fördermenge in den europäischen Nordmeeren sinken. Hier bleibt es nicht aus, dass die Preisspirale der letzten Jahre aus durch den steigenden Wettbewerb auf dem deutschen Markt kaum in Zukunft aufgehalten werden kann.

Die Marktmacht

Der örtliche Grundversorger ist meistens nicht der günstigste, Gasanbieter vergleichen lohnt sich also auf jeden Fall. Ein Wechsel hätte im Bezug auf den Gaspreis einige Vorteile: Die eigenen Kosten würden sinken und in Kombination mit neuer Technik kann ein hohes Sparpotential genutzt werden. So nutzt man immer den niedrigsten Preis und versucht hier den Steigerungen zu entgehen. Gleichzeitig wird so die Konkurrenz auf dem Gasmarkt angekurbelt und die Preisspirale könnte so dauerhaft gebremst werden.

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